BINE Energieförderung

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Altersgerecht Umbauen - Kredit

Beschreibung

Gefördert werden barrierereduzierende Maßnahmen in Wohngebäuden oder Eigentumswohnungen. Bemessungsgrundlage ist die Anzahl der Wohneinheiten nach der Sanierung im bestehenden Gebäude.  Dies gilt auch bei Umwidmung von beheizten Nichtwohnflächen. Sofern keine neue Wohneinheit entsteht, ist auch die Erweiterung bestehender Gebäude oder der Ausbau förderfähig. In der Erweiterung oder im Ausbau neu entstehende Wohneinheiten werden ausschließlich im Programm Energieeffizient Bauen gefördert.

Die technischen Mindestanforderungen müssen eingehalten werden.

1. Maßnahmen in den folgenden Förderbereichen einzeln oder kombiniert:
1.1 Wege zu Gebäuden und Wohnumfeldmaßnahmen

  • Wege zu Gebäuden sowie regelmäßig genutzten Einrichtungen wie Stellplätze, Garagen, Spielplätze und Entsorgungseinrichtungen
  • Umbau und Schaffung von altersgerechten Kfz-Stellplätzen
  • Umbau und Schaffung von Abstellplätzen für Kinderwagen, Rollatoren/Rollstühlen, Fahrradständern sowie deren Überdachungen
  • sonstige Wohnumfeldmaßnahmen in bestehenden Wohngebäuden ab 3 Wohneinheiten


1.2 Eingangsbereich und Wohnungszugang

  • Abbau von Barrieren und Schaffung von Bewegungsflächen
  • Maßnahmen zum Wetterschutz und zum Schutz vor Wohnungseinbruch


1.3 Vertikale Erschließung/Überwindung von Niveauunterschieden

  • Nachrüstung oder Verbesserung von Aufzugsanlagen als Anbauten oder Einbauten
  • Treppenlifte oder andere ergänzende mechanische Fördersysteme
  • Barrierereduzierende Umgestaltung von Treppenanlagen
  • Rampen zur Überwindung von Barrieren


1.4 Anpassung der Raumgeometrie

  • Änderung des Raumzuschnitts von Wohn- und Schlafräumen, Fluren oder Küchen
  • Verbreiterung der Türdurchgänge mit Einbau neuer Türen
  • Schwellenabbau
  • Erschließung oder Schaffung von Freisitzen (Terrassen, Loggien oder Balkonen)


1.5 Maßnahmen an Sanitärräumen

  • Anpassung der Raumgeometrie
  • Schaffung bodengleicher Duschplätze
  • Modernisierung von Sanitärobjekten (WCs, Waschbecken und Badewannen)

 

1.6 Sicherheit, Orientierung, Kommunikation

  • Maßnahmen zur Verbesserung der Sicherheit, Orientierung und Kommunikation. Dies umfasst auch Altersgerechte Assistenzsysteme (Ambient Assisted Living - "AAL" und intelligente Gebäudesystemtechnik ohne Endgeräte und Unterhaltungstechnik) z. B. für die Bedienung und Steuerung von baugebundenen Antriebssystemen oder zur Sicherheit und Gefahrenabwehr sowie Ruf, Notruf- und Unterstützungssysteme
  • Modernisierung von Bedienelementen
  • Stütz- und Haltesysteme einschließlich Maßnahmen zur späteren Nachrüstung


1.7 Gemeinschaftsräume, Mehrgenerationenwohnen

  • Umgestaltung bestehender Gemeinschaftsräume oder Schaffung von Gemeinschaftsräumen in bestehenden Wohngebäuden ab 3 Wohneinheiten


2. Maßnahmen, mit denen der Standard Altersgerechtes Haus erreicht wird
Der Standard Altersgerechtes Haus wird erreicht, wenn eine einzelne oder alle Wohnungen die folgenden Anforderungen erfüllen:

  • altersgerechter Zugang (entsprechend den Förderbereichen 1.1, 1.2 und ggf. 1.3)
  • altersgerechtes Wohn- und/oder Schlafzimmer sowie eine altersgerechte Küche (entsprechend Förderbereich 1.4)
  • altersgerechtes Bad (entsprechend Förderbereich 1.5)
  • die Anforderungen an die Bedienelemente (entsprechend Förderbereich 1.6)

 

3. Einzelmaßnahmen zum Einbruchschutz

Gefördert werden Maßnahmen zum Einbruchschutz in bestehenden Wohngebäuden. Diese können auch in Kombination mit Maßnahmen zur Barrierereduzierung beantragt werden. Folgende Maßnahmen sind förderfähig:

  • Einbau und Nachrüstung einbruchhemmender Haus- und Wohnungseingangstüren
  • Einbau von Nachrüstsystemen für Fenster
  • Einbau einbruchhemmender Gitter und Rollläden
  • Einbau von Einbruchs- und Überfallmeldeanlagen
  • Baugebundene Assistenzsysteme


Konditionen
Finanziert werden bis zu 100 % der förderfähigen einschließlich Nebenkosten, max. 50.000,- EUR pro WE.  Die Auszahlung beträgt 100 %. Als Laufzeiten werden bis 30 Jahre angeboten. Der Zinssatz wird wahlweise für die ersten fünf oder zehn Jahre festgeschrieben. Der Antrag ist vor Beginn der Maßnahme bei einem Finanzierungsinstitut Ihrer Wahl zu stellen.

 

Hier gelangen Sie zum Webportal der KfW mit weiteren Informationen.

 

Kumulation

möglich, sofern die Summe aller öffentlichen Fördermittel die Summe der förderfähigen Aufwendungen nicht übersteigt. Eine Kombination mit der der Zuschussvariante des KfW Programms (455) einschließlich der refinanzierten Förderung duch ein Landesförderinstitut ist nicht möglich.

Hinweise zum Antrag

Der Antrag ist vor Beginn der Maßnahme zu stellen.

Originaltitel

Altersgerecht Umbauen, Programmnummer 159

Adressen

Informationsstelle

KfW Bankengruppe
Palmengartenstraße 5-9
60325 Frankfurt
fon: 0800 539-9002 (Infocenter)
fax: 069 7431-9500 info@kfw.de www.kfw.de
Antragsstelle

frei wählbares Finanzierungsinstitut (Banken, Sparkassen und Versicherungen)

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