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KfW-Programm Erneuerbare Energien - "Standard"

Die Details zum Förderprogramm

Beschreibung

Das KfW-Programm Erneuerbare Energien dient der langfristigen zinsgünstigen Finanzierung von Maßnahmen zur Nutzung erneuerbarer Energien zur Stromerzeugung und Strom- und Wärmeerzeugung in Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen sowie von Maßnahmen zur Integration erneuerbarer Energien in das Energiesystem.

 

1. Errichtung, Erweiterung und Erwerb von Anlagen zur Nutzung erneuerbarer Energien
Kosten für Planung, Projektierung und Installation können mitfinanziert werden. Die Anlagen müssen den Anforderungen des Gesetzes für den Ausbau erneuerbarer Energien vom 21. Juli 2014 genügen.

  • Fotovoltaik-Anlagen (Aufdach/Fassade, Freifläche)
  • Windkraftanlagen und Repowering-Maßnahmen
  • Stromerzeugungs- und KWK-Anlagen auf Basis fester Biomasse
  • Erzeugung und Nutzung von Biogas (sofern Abfälle eingesetzt werden, handelt es sich ausschließlich um Abfälle gemäß Bioabfallverordnung)
  • Geothermische Stromerzeugungs- und KWK-Anlagen
  • Anlagen zur Erzeugung von Strom aus Wasserkraft bis zu einer Größe von max. 20 MW

 

2. Errichtung, Erweiterung und Erwerb von Anlagen nur zur Wärmeerzeugung auf Basis erneuerbarer Energien
Anlagen zur ausschließlichen Erzeugung von Wärme aus fester Biomasse werden nur bis zu einer Größe von einschließlich 2 MW mitfinanziert.

 

3. Wärme-/Kältenetze und Wärme-/Kältespeicher, die aus erneuerbaren Energien gespeist werden

 

4. Flexibilisierung von Stromnachfrage und -angebot, Digitalisierung der Energiewende mit dem Ziel, die erneuerbaren Energien systemverträglich in das Energiesystem zu integrieren

  • Errichtung, Erweiterung und Erwerb von Anlagen zur kurz- und langfristigen Speicherung von Strom (auch Power-to-heat-, Power-to-gas-, Power-to-liquid-Anlagen)
  • Technische Anpassungen zur Auslegung von Erneuerbare-Energien-Anlagen auf eine flexiblere und bedarfsgerechtere Stromerzeugung (z. B. Erhöhung der Generatorleistung bei geringerer Volllaststundenzahl bei Biomasseanlagen, Ausweitung des Gasspeichervolumens bei Biogasanlagen)
  • Überbetriebliches Lastmanagement: Maßnahmen gewerblicher und industrieller Energieendverbraucher, um flexible Lasten für das Stromversorgungssystem nutzbar zu machen. Finanziert werden Investitionen in moderne Mess-, Regel- und Prozesssteuerungstechnik und Einrichtungen zur Speicherung von Zwischen- und Endprodukten (z. B. Wärme-, Kälteoder Materialspeicher).
  • Installation moderner Messeinrichtungen und intelligenter Messsysteme und damit verbundene technische Nachrüstungs- und Umbaumaßnahmen


Konditionen
Finanziert werden bis zu 100 % der förderfähigen Investitionskosten, max. 50 Mio. EUR je Vorhaben.
Folgende Laufzeitvarianten stehen bei einer Mindestlaufzeit von zwei Jahren zur Verfügung:

  • bis zu 5 Jahren Kreditlaufzeit bei 1 Tilgungsfreijahr (5/1),
  • bis zu 10 Jahren Kreditlaufzeit bei 1-2 Tilgungsfreijahren (10/2),
  • bis zu 15 Jahren Kreditlaufzeit bei 1-3 Tilgungsfreijahren (15/3)
  • bis zu 20 Jahren Kreditlaufzeit bei 1-3 Tilgungsfreijahren (20/3)

Der Zinssatz wird für 10 Jahre festgeschrieben und unter Berücksichtigung der Bonität des Kreditnehmers festgelegt. Bei Krediten mit mehr als 10 Jahren Laufzeit wird der Zinssatz entweder nur für die ersten 10 Jahre oder die gesamte Kreditlaufzeit festgeschrieben. Die Auszahlung beträgt 100 %. Die Tilgung erfolgt in gleichhohen vierteljährlichen Raten. Eine vorzeitige, ganze oder teilweise außerplanmäßige Tilgung kann nur gegen Zahlung einer Vorfälligkeitsentschädigung vorgenommen werden. Es wird eine Bereitstellungsprovision von 0,25 % p. M. erhoben. Die aktuellen Zinssätze erhalten Sie unter diesem Link.

 

Hier gelangen Sie zum Webportal der KfW mit weiteren Informationen.

Kumulation

möglich mit anderen Förderprogrammen, sofern diese keine Beihilfe erhalten. Bei Investitionen, die keine Förderung nach dem EEG erhalten, ist eine Kombination auch mit Förderprogrammen möglich, in denen Beihilfen enthalten sind, sofern die zulässigen Beihilfeobergrenzen eingehalten werden.

Besondere Hinweise

Nicht gefördert werden folgende Maßnahmen:

  • Gebrauchte Anlagen mit folgenden Ausnahmen: 
    - Der Erwerb von Anlagen, die nicht länger als zwölf Monate am Stromnetz angeschlossen sind, kann mitfinanziert werden.
    - Der Erwerb von gebrauchten Anlagen, die nicht bereits von der KfW gefördert wurden, kann mitfinanziert werden, sofern zeitgleich eine Modernisierung mit Leistungssteigerung erfolgt.
  • Investitionen in Strom- und/oder Wärmeerzeugungsanlagen, die auf Basis fossiler Brennstoffe betrieben werden, sowie Investitionen in Anlagen (z. B. Speicher), die im direkten Zusammenhang mit fossilen Strom- und/oder Wärmeerzeugungsanlagen errichtet und betrieben werden.

 

Diese Förderung enthält keine Beihilfen. Bei Vorhaben mit Investitionsort außerhalb der EU haben die Bank oder der Endkreditnehmer die umweltbezogenen Bestimmungen und Standards einzuhalten.

Hinweise zum Antrag

Der Antrag ist vor Beginn der Maßnahme zu stellen. Planungsleistungen dürfen vor Antragstellung erbracht werden. Als Programmnummer ist 270 anzugeben.

Originaltitel

KfW-Programm Erneuerbare Energien "Standard", Programmnummer 270


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